FAQs
Brauchst du Hilfe?
Hier findest du alle wichtigen Antworten auf deine Fragen.
Allgemein
Wie funktioniert der add-e?
Der add-e unterstützt dich nur, wenn du in die Pedale trittst. Sobald du zu treten beginnst, wird die Reibrolle an das Hinterrad gedrückt und überträgt die Antriebskraft auf den Reifen. Hörst du auf zu treten, endet auch die Motorunterstützung automatisch.
Beim add-e NEXT erkennen zwei kabellose Sensoren deine Trittbewegung und die Geschwindigkeit. Der PAS-Sensor sitzt an der Tretkurbel, der Speed-Sensor an der Hinterradnabe. Die Daten werden in Echtzeit an die Antriebseinheit übertragen und ermöglichen eine präzise Motorsteuerung.
Funktioniert der add-e auch bei Regen und Nässe?
Ja! Der add-e ist auch für Fahrten bei Regen und Nässe geeignet. Der Antrieb ist so konstruiert, dass er auch bei Nässe und Schmutz zuverlässig funktioniert.
Bei der Reinigung solltest du allerdings auf einen Hochdruckreiniger verzichten und den Antrieb stattdessen mit Wasser, einem Schwamm oder einer Bürste reinigen.
Ist der add-e überhaupt erlaubt?
Ja! Der add-e NEXT kann in der für den Straßenverkehr vorgesehenen Konfiguration legal als Pedelec genutzt werden. Die Unterstützung erfolgt nur während des Tretens und endet bei 25 km/h.
Mehr zu den rechtlichen Voraussetzungen und Besonderheiten findest du in unserem Blog-Beitrag.
Was ist der Unterschied zwischen der Lite- und Sport-Version?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Leistung: Die Sport-Version bietet mit bis zu 600 W deutlich mehr Kraftreserven als die Lite-Version mit bis zu 250 W. Dadurch eignet sie sich besonders für anspruchsvollere Fahrten, beispielsweise bei stärkeren Steigungen.
Die Lite-Version ist dauerhaft auf 25 km/h begrenzt. Bei der Sport-Version kann die Unterstützung über verschiedene Mappings angepasst werden. Für den Straßenverkehr stehen entsprechende 25-km/h-Mappings zur Verfügung.
Was bringt das Schnellladegerät?
Das Schnellladegerät lädt deinen add-e Akku dreimal so schnell wie das Reiseladegerät und ist damit besonders praktisch für kurze Ladepausen unterwegs. So kannst du beispielsweise bei einer längeren Tagestour während der Mittagspause nachladen und anschließend weiterfahren.
Der M-Akku ist mit dem Schnellladegerät in etwa 2 Stunden, der L-Akku in etwa 3 Stunden zu 90 % geladen. Der S-Akku kann bauartbedingt nicht mit dem Schnellladegerät geladen werden.
Was hat es mit den Sensoren auf sich?
Die beiden kabellosen Bluetooth-Sensoren sind ein wichtiger Bestandteil des add-e Nachrüstantriebs. Sie erfassen deine Trittfrequenz und Geschwindigkeit und übermitteln die Daten in Echtzeit an die Antriebseinheit. So kann der add-e die Motorunterstützung präzise und passend zu deiner Fahrt steuern.
Der PAS-Sensor sitzt an der Tretkurbel und erkennt, ob und wie schnell du trittst. Der Speed-Sensor wird an der Hinterradnabe befestigt und erfasst deine Geschwindigkeit.
Beide Sensoren sind bei der Lieferung bereits mit der Antriebseinheit gekoppelt und werden automatisch erkannt.
Muss ich die Reibrolle pflegen?
Ja, die Reibrolle sollte regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden, insbesondere nach Fahrten auf schlammigen oder lehmigen Wegen. Verschmutzungen können dazu führen, dass der Reifen durchrutscht und die Funktion des Antriebs beeinträchtigt wird.
Zur Reinigung reichen Wasser und eine weiche Bürste. Verwende keine Stahlbürste, Lösungsmittel, Alkohol oder aggressive Reinigungsmittel. Die Außenseite der Reibrolle darf außerdem nicht gefettet oder geölt werden.
Vor dem Kauf
Ist eine Probefahrt möglich?
Ja! Du kannst den add-e gerne bei uns in Coburg bei einer persönlichen Probefahrt ausprobieren.
Schreib uns einfach eine E-Mail an info@easy-ebike.org und wir vereinbaren gemeinsam einen passenden Termin.
Ist mein Fahrrad für die Montage geeignet?
Grundsätzlich lässt sich der add-e an fast jedem Fahrrad nachrüsten. Es gibt jedoch einige Ausnahmen und Punkte, die vor der Montage geprüft werden sollten:
- Pressfit-Tretlager: Hier ist keine Standardmontage möglich. In diesem Fall sollte die Montage durch einen Fachmann erfolgen.
- Fullys: Eine Montage ist möglich, wenn die Hinterraddämpfung komplett sperrbar ist oder der Antrieb direkt an den Hinterradstreben befestigt werden kann.
- Hinterreifen: Der Reifen sollte nicht grobstollig sein und einen durchgehenden Mittelsteg haben.
- Akku: Am vorgesehenen Montageort muss ausreichend Platz zum Einsetzen und Entnehmen des Akkus vorhanden sein.
- Akkukabel: Die Standardlänge beträgt 35 cm. Bei Bedarf ist auch ein 60 cm langes Kabel ohne Aufpreis möglich.
Wenn du unsicher bist, ob sich dein Fahrrad für den add-e Nachrüstsatz eignet, klären wir das gerne vorab.
Welche Montage ist an meinem Rad möglich?
Beim add-e gibt es drei verschiedene Möglichkeiten zur Montage. Welche Variante für dein Fahrrad geeignet ist, hängt von der Rahmenform und den vorhandenen Befestigungsmöglichkeiten ab.
1. Seitenständermontage
Wenn dein Fahrrad eine geeignete Seitenständeraufnahme besitzt und ausreichend Platz zum Hinterrad vorhanden ist, kann der add-e dort montiert werden. Diese Variante ist besonders einfach und erfordert kein spezielles Fahrradwerkzeug.
2. Tretlagermontage
Ist keine geeignete Seitenständeraufnahme vorhanden, kann der add-e am Tretlager befestigt werden. Dafür muss das Tretlager ausgebaut werden. Bei dieser Montage sollten geeignete Metallschalen mit beidseitigem Flansch verwendet werden.
3. Montage mit der Hebie-Gegenplatte
Wenn weder eine Seitenständer- noch eine Tretlagermontage möglich ist, kommt die Hebie-Gegenplatte zum Einsatz. Voraussetzung sind ausreichende Platzverhältnisse am Rahmen. Die Gegenplatte ist nicht im Standard-Montageset enthalten.
Wenn du unsicher bist, welche Montage für dein Fahrrad geeignet ist, klären wir das gerne vorab.
Braucht man den Lenkerschalter?
Nein, der Lenkerschalter ist optional und nicht Bestandteil des Komplettsets.
Mit dem Lenkerschalter kannst du den add-e direkt vom Lenker aus steuern, statt die Leistung am Akku einzustellen. Das ist besonders praktisch, wenn der Akku an einer schwer zugänglichen Stelle am Fahrrad montiert ist.
Der Lenkerschalter kann auch nachträglich mit dem add-e NEXT gekoppelt werden.
Mein Fahrrad ist für einen Getränkehalter nicht vorgesehen, hat also keine entsprechenden Löcher. Was kann ich machen?
Das ist kein Problem! Für den Akkuhalter des add-e brauchst du nicht zwingend vorhandene Befestigungslöcher am Fahrradrahmen.
Mit den passenden Stahlbändern kann der Akkuhalter direkt am Rahmen befestigt werden. So lässt sich der add-e auch an Fahrrädern ohne klassische Getränkehalteraufnahme montieren.
Wichtig: Bitte bohre nicht selbst Löcher in den Fahrradrahmen.
Akku
Wie funktioniert der Akku des add-e?
Der add-e Akku versorgt den Nachrüstantrieb mit Energie und dient gleichzeitig zur Steuerung. Über den Akkuverschluss lässt sich der add-e ein- und ausschalten sowie die Unterstützungsstufe einstellen. Die Ladestandsanzeige befindet sich am Akku.
Der Akku wird teilgeladen geliefert und sollte vor der ersten Fahrt vollständig geladen werden. Dank der Lithium-Ionen-Technologie gibt es keinen Memory-Effekt. Du kannst den Akku daher jederzeit laden und solltest ihn möglichst nicht vollständig leerfahren.
Bei Temperaturen unter 0 °C kann sich die Reichweite verringern. Für längere Lagerung sollte der Akku frostfrei und trocken aufbewahrt werden.
Wie muss ich den Akku lagern?
Bei längerem Nichtgebrauch, zum Beispiel über den Winter, solltest du den Akku aus der Akkuhalterung nehmen und richtig lagern.
Ideal sind eine Ladespannung von 20–23 V bzw. ein Ladestand von 50–75 % und eine Lagertemperatur von etwa 7 °C. Bei längerer Lagerung sollte der Ladestand regelmäßig kontrolliert und der Akku bei Bedarf nachgeladen werden.
Der Akku sollte frostfrei, trocken und gut belüftet gelagert werden. Große Hitze ist unbedingt zu vermeiden. Wurde der Akku während der Fahrt vollständig entladen, solltest du ihn vor dem Einlagern wieder auf die empfohlene Ladespannung bringen.
Wie lange hält ein Akku?
Der add-e Akku ist ein Verschleißteil und verliert mit zunehmendem Alter und Gebrauch allmählich an Kapazität. Der Hersteller gibt etwa 500 vollständige Ladezyklen als Richtwert an.
Wie lange der Akku tatsächlich seine volle Reichweite behält, hängt unter anderem von der Nutzung und der richtigen Lagerung und Pflege ab. Da der Akku im Alltag meist nicht vollständig entladen und wieder vollständig geladen wird, können sich deutlich mehr als 500 Teil-Ladezyklen ergeben.
Wie weit komme ich mit einer Akkuladung?
Die Reichweite hängt vor allem von der Größe des Akkus (S, M oder L), deiner eigenen Tretleistung, der gewählten Unterstützungsstufe, dem Fahrstil und der Strecke ab.
Als grober Richtwert sind mit einer Akkuladung durchschnittlich etwa 50 km möglich. Bei hoher Unterstützung und steilen Anstiegen kann die Reichweite deutlich geringer ausfallen.
Der add-e hat jedoch einen großen Vorteil: Ist der Antrieb entkoppelt, entsteht keine zusätzliche Reibung. Du kannst ihn deshalb gezielt nur an Steigungen, bei Gegenwind oder anderen anstrengenden Stellen einsetzen und so auch längere Tagestouren mit einer Akkuladung fahren.

Wie lange dauert das Laden des add-e Akkus?
Mit dem mitgelieferten Reiseladegerät dauert das Laden eines leeren Akkus bis 90 % je nach Größe etwa:
- S-Akku: 3 Stunden
- M-Akku: 6 Stunden
- L-Akku: 9 Stunden
Die letzten Prozent bis zur vollständigen Ladung können deutlich länger dauern. Das ist ganz normal: In dieser Phase werden die einzelnen Zellspannungen ausgeglichen, was der Pflege und Langlebigkeit des Akkus dient.
Reifen
Welche Reifen sind für den add-e geeignet?
Für eine optimale Kraftübertragung sollte der Hinterreifen einen durchgehenden Mittelsteg haben und nicht grobstollig sein.
Bei Trekking- und Crossbikes ist das häufig bereits der Fall. Bei Mountainbikes muss der Reifen dagegen oft gewechselt werden.
Geeignete Beispiele sind der Schwalbe Hurricane, der Schwalbe Land Cruiser oder der Continental Travel Contact. Den Reifen solltest du vor der Montage des add-e wechseln.
Wie lange hält der Reifen?
Das hängt vom verwendeten Reifen, deinem Fahrstil und der Nutzung ab. Bei einem qualitativ hochwertigen Reifen und korrekter Einstellung ist der zusätzliche Reifenverschleiß durch den add-e nur gering.
Wichtig sind dabei der richtige Reifendruck und Anpressdruck. Der Hinterreifen darf während des Betriebs nicht durchrutschen, da dies zu erhöhtem Verschleiß führen kann.
Wie lange ein Reifen tatsächlich hält, lässt sich daher nicht pauschal in Kilometern angeben.





